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Burnout Symptome: Die 12 Warnsignale

Burnout – Mehr als nur Erschöpfung

Burnout ist ein Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung, der durch chronischen Stress entsteht. Was oft schleichend beginnt, kann unbehandelt zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Burnout 2019 offiziell als „Syndrom aufgrund von chronischem Stress am Arbeitsplatz" anerkannt.

Entscheidend ist: Je früher Sie die Warnsignale erkennen, desto besser können Sie gegensteuern.

Die 12 wichtigsten Burnout-Warnsignale

1. Anhaltende Erschöpfung

Sie fühlen sich dauerhaft müde und erschöpft – selbst nach dem Wochenende oder dem Urlaub. Die Batterien laden sich nicht mehr auf. Diese chronische Müdigkeit ist eines der frühesten und häufigsten Anzeichen.

Typische Äußerungen: „Ich bin einfach nur noch müde", „Ich fühle mich wie ausgebrannt", „Selbst nach dem Schlafen bin ich erschöpft"

2. Zynismus und Distanzierung

Sie entwickeln eine gleichgültige oder zynische Haltung gegenüber Ihrer Arbeit, Ihren Kollegen oder Klienten. Was Ihnen früher wichtig war, lässt Sie zunehmend kalt.

Beispiele: „Das ist doch alles sinnlos", „Mir ist alles egal", „Sollen die doch machen, was sie wollen"

3. Verminderte Leistungsfähigkeit

Aufgaben, die Ihnen früher leichtfielen, werden zur Herausforderung. Sie brauchen länger für Arbeiten, machen mehr Fehler und haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren.

4. Schlafstörungen

Sie können nicht einschlafen, wachen nachts auf oder haben einen unruhigen Schlaf. Trotz Müdigkeit finden Sie keine Erholung – ein Teufelskreis beginnt.

5. Körperliche Beschwerden

Häufige körperliche Symptome sind:

  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Verspannungen im Nacken und Rücken
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Herz-Kreislauf-Probleme (Herzrasen, Bluthochdruck)
  • Häufige Infekte durch geschwächtes Immunsystem

6. Emotionale Erschöpfung

Sie fühlen sich emotional leer, ausgebrannt und haben keine Energie mehr für zwischenmenschliche Beziehungen. Empathie und Mitgefühl schwinden.

7. Sozialer Rückzug

Sie meiden soziale Kontakte, auch im privaten Bereich. Treffen mit Freunden oder Familie werden zur Belastung statt zur Erholung.

8. Gereiztheit und Stimmungsschwankungen

Sie reagieren gereizter als gewöhnlich, sind schnell frustriert und können Ihre Emotionen schwerer kontrollieren. Kleinigkeiten bringen Sie aus der Fassung.

9. Gefühl der Hilflosigkeit

Sie haben das Gefühl, nichts mehr bewirken zu können. Die Situation erscheint aussichtslos, und Sie sehen keinen Ausweg.

10. Verlust von Sinn und Motivation

Ihre Arbeit oder Tätigkeiten, die Ihnen früher Freude bereitet haben, erscheinen sinnlos. Die innere Motivation fehlt.

11. Vernachlässigung eigener Bedürfnisse

Sie kümmern sich nicht mehr um sich selbst – ungesunde Ernährung, fehlende Bewegung, vernachlässigte Hobbys. Selbstfürsorge bleibt auf der Strecke.

12. Substanzmissbrauch

Verstärkter Konsum von Alkohol, Nikotin, Koffein oder Medikamenten, um „durchzuhalten" oder sich zu beruhigen, kann ein Warnsignal sein.

Die 3 Phasen des Burnouts nach Herbert Freudenberger

Burnout entwickelt sich typischerweise in mehreren Phasen:

Phase 1: Enthusiasmus & Übereifer

Starkes Engagement, Überstunden, Vernachlässigung eigener Bedürfnisse. Man will beweisen, dass man es schaffen kann.

Phase 2: Stagnation & Frustration

Erste Zweifel, Unzufriedenheit steigt, körperliche Erschöpfung macht sich bemerkbar. Das Gefühl, nicht genug geschätzt zu werden, wächst.

Phase 3: Totale Erschöpfung

Chronische Erschöpfung, Zynismus, Depression, körperliche und psychische Erkrankungen. Ohne Intervention drohen ernsthafte gesundheitliche Folgen.

Was Sie bei Burnout-Symptomen tun können

Sofortmaßnahmen

  • Erkennen und anerkennen: Akzeptieren Sie, dass Sie Unterstützung brauchen
  • Pause einlegen: Schaffen Sie sich bewusst Erholungszeiten
  • Grenzen setzen: Lernen Sie, Nein zu sagen
  • Bewegung: Sport hilft, Stresshormone abzubauen
  • Gespräche suchen: Reden Sie mit vertrauten Menschen

Professionelle Hilfe durch Hypnose und Coaching

Bei fortgeschrittenem Burnout ist professionelle Unterstützung entscheidend. Hypnosetherapie kann auf mehreren Ebenen wirken:

  • Tiefe Entspannung: Aktivierung der körpereigenen Regeneration
  • Ursachenarbeit: Erkennen und Auflösen unterbewusster Stressmuster
  • Ressourcenstärkung: Wiederfinden von innerer Kraft und Motivation
  • Selbsthypnose: Werkzeuge für den Alltag erlernen

wingwave®-Coaching ist besonders wirkungsvoll bei akuten Stressbelastungen und emotionalen Blockaden. Die Methode arbeitet mit wachen REM-Phasen und kann schnell Entlastung bringen.

Prävention: So schützen Sie sich vor Burnout

  • Work-Life-Balance: Achten Sie auf eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Privatleben
  • Regelmäßige Pausen: Planen Sie Erholungsphasen bewusst ein
  • Realistische Ziele: Setzen Sie sich erreichbare Ziele und feiern Sie Erfolge
  • Achtsamkeit: Praktizieren Sie regelmäßig Entspannungstechniken
  • Soziale Kontakte: Pflegen Sie Beziehungen, die Ihnen guttun
  • Hobbys: Nehmen Sie sich Zeit für Aktivitäten, die Ihnen Freude bereiten

Wann Sie unbedingt Hilfe suchen sollten

Zögern Sie nicht, professionelle Unterstützung zu suchen, wenn:

  • Sie mehrere der 12 Warnsignale bei sich erkennen
  • Die Symptome über mehrere Wochen anhalten
  • Ihr Alltag stark beeinträchtigt ist
  • Sie Gedanken an Selbstverletzung haben (rufen Sie sofort die Dargebotene Hand: 143)

Mehr Informationen zu meinem Ansatz bei Burnout und Erschöpfung finden Sie auf der Seite Wobei ich helfe.


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