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Ist Hypnose sicher?

Viele Menschen sind neugierig auf Hypnose – aber gleichzeitig unsicher. Kann ich die Kontrolle verlieren? Werde ich manipuliert? Was passiert wirklich in Hypnose? Hier erfahren Sie, was Hypnose ist, wie sie funktioniert und warum sie bei richtiger Anwendung eine sichere und wirksame Methode ist.


Was Hypnose ist – und was nicht

Hypnose ist ein natürlicher Zustand fokussierter Aufmerksamkeit. Sie kennen ähnliche Zustände aus dem Alltag: Wenn Sie in ein Buch vertieft sind, beim Autofahren "auf Autopilot" schalten oder kurz vor dem Einschlafen sind, befinden Sie sich in einem tranceähnlichen Zustand.

Hypnose in der Therapie nutzt diesen Zustand gezielt, um Zugang zu Ihrem Unterbewusstsein zu erhalten – dort, wo viele unserer Gewohnheiten, Ängste und Überzeugungen entstehen.

Was Hypnose NICHT ist:

  • Keine Showhypnose: In der therapeutischen Hypnose werden Sie nicht dazu gebracht, etwas Peinliches zu tun oder gegen Ihren Willen zu handeln.
  • Keine Bewusstlosigkeit: Sie schlafen nicht und sind nicht "weg". Sie hören und verstehen alles und können jederzeit sprechen oder die Sitzung abbrechen.
  • Keine Manipulation: Sie können in Hypnose nicht zu etwas gezwungen werden, das Ihren Werten oder Überzeugungen widerspricht.
  • Kein Kontrollverlust: Sie behalten jederzeit die Kontrolle. Hypnose ist ein Zustand tiefer Entspannung – kein Zustand der Willenlosigkeit.

Typische Ängste rund um Hypnose

Es ist völlig normal, Fragen oder Bedenken zu haben. Hier sind die häufigsten Ängste – und was wirklich dahintersteckt:

„Was, wenn ich nicht mehr aufwache?"

Diese Sorge ist unbegründet. Hypnose ist kein Schlaf. Sie sind die ganze Zeit bei Bewusstsein und können jederzeit von selbst zurückkehren. Falls Sie während der Sitzung tatsächlich einschlafen sollten, wachen Sie ganz normal wieder auf.

„Kann der Therapeut mich kontrollieren?"

Nein. In Hypnose behalten Sie jederzeit Ihre eigenen Werte und Überzeugungen. Sie würden niemals etwas tun, das Ihnen widerstrebt. Hypnose ist eine Zusammenarbeit – der Therapeut leitet Sie an, aber Sie entscheiden, wie tief Sie sich darauf einlassen.

„Was, wenn ich etwas Peinliches sage oder tue?"

In therapeutischer Hypnose arbeiten wir an Ihrem Anliegen – nicht an Entertainment. Sie behalten die Kontrolle über das, was Sie sagen möchten. Viele Menschen sind sogar überrascht, wie klar und bewusst sie sich in Hypnose fühlen.

„Funktioniert Hypnose überhaupt bei mir?"

Fast jeder Mensch ist hypnotisierbar – allerdings in unterschiedlichem Grad. Entscheidend ist Ihre Bereitschaft, sich darauf einzulassen. Wenn Sie offen sind und Vertrauen zum Therapeuten haben, sind die Chancen sehr gut, dass Hypnose bei Ihnen wirkt.


Wie seriöse Hypnosetherapie abläuft

In einer professionellen Hypnosetherapie-Praxis steht Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden an erster Stelle. So läuft eine typische Sitzung ab:

  1. Vorgespräch: Wir klären Ihr Anliegen, Ihre Erwartungen und eventuelle Bedenken. Sie erfahren genau, was in der Hypnose passieren wird.
  2. Einleitung (Induktion): Durch sanfte Anleitung und Entspannungsübungen führe ich Sie in einen tranceähnlichen Zustand. Sie bleiben dabei die ganze Zeit bei Bewusstsein.
  3. Arbeit am Anliegen: In diesem entspannten Zustand arbeiten wir gemeinsam an Ihrem Thema – z.B. Ängsten, Blockaden oder unerwünschten Gewohnheiten.
  4. Rückführung: Ich leite Sie sanft zurück in den normalen Wachzustand. Sie fühlen sich in der Regel entspannt und erfrischt.
  5. Nachbesprechung: Wir besprechen, was Sie erlebt haben, und klären offene Fragen.

Wichtig: Sie können jederzeit die Sitzung abbrechen, Fragen stellen oder eine Pause machen. Ihre Sicherheit und Ihr Komfort haben oberste Priorität.


Risiken & Grenzen – ehrlich erklärt

Hypnose ist eine sichere Methode – aber wie jede Therapie hat sie Grenzen und ist nicht für jeden geeignet.

Wann Hypnose NICHT empfohlen wird:

  • Bei akuten psychotischen Erkrankungen (z.B. Schizophrenie) – hier kann Hypnose Symptome verstärken.
  • Bei schweren Depressionen oder Suizidgedanken – in diesen Fällen ist psychiatrische oder ärztliche Behandlung notwendig.
  • Bei starkem Alkohol- oder Drogeneinfluss – Hypnose erfordert einen klaren Geist.
  • Bei epileptischen Anfällen – Entspannungstechniken können in seltenen Fällen Anfälle auslösen.

Mögliche Nebenwirkungen (selten):

  • Vorübergehende Müdigkeit oder Kopfschmerzen nach der Sitzung
  • Emotionale Reaktionen, wenn belastende Themen bearbeitet werden
  • Erinnerungen an vergessene Erlebnisse (die therapeutisch begleitet werden)

Wichtig: Seriöse Hypnosetherapie ersetzt keine ärztliche oder psychiatrische Behandlung. Sie kann eine wertvolle Ergänzung sein – aber bei schwerwiegenden Erkrankungen sollten Sie immer auch medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.


Woran Sie eine seriöse Praxis erkennen

Nicht jede Hypnose ist gleich. Achten Sie auf diese Merkmale, um eine seriöse Praxis zu erkennen:

  • Fundierte Ausbildung: Der Therapeut sollte eine anerkannte Hypnose-Ausbildung absolviert haben und idealerweise Mitglied in einem Berufsverband sein.
  • Transparenz: Sie erhalten klare Informationen über den Ablauf, die Kosten und was Sie erwarten können – ohne unrealistische Heilversprechen.
  • Erstgespräch: Eine seriöse Praxis bietet ein unverbindliches Vorgespräch, in dem Sie Fragen stellen und den Therapeuten kennenlernen können.
  • Keine Wunderheilungen: Vorsicht vor Versprechungen wie „in einer Sitzung geheilt" oder „100% Erfolgsgarantie". Seriöse Therapeuten arbeiten realistisch.
  • Respekt und Ethik: Sie werden mit Respekt behandelt, Ihre Grenzen werden gewahrt, und es wird niemals Druck ausgeübt.
  • Klare Abgrenzung: Hypnosetherapie wird als Ergänzung zur Schulmedizin dargestellt, nicht als Ersatz.

Wie Hypnose in meiner Praxis eingesetzt wird

In meiner Praxis arbeite ich nach höchsten ethischen Standards. Hier sind die Grundsätze, nach denen ich arbeite:

  • Individuelle Begleitung: Jede Sitzung ist auf Sie und Ihr Anliegen zugeschnitten – keine Standardabläufe.
  • Transparenz: Sie wissen jederzeit, was passiert. Ich erkläre Ihnen jeden Schritt.
  • Sichere Umgebung: Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden stehen an erster Stelle. Sie dürfen jederzeit Fragen stellen oder die Sitzung abbrechen.
  • Keine Showhypnose: Hypnose ist für mich ein therapeutisches Werkzeug, kein Entertainment.
  • Fortlaufende Weiterbildung: Ich bilde mich regelmäßig fort und arbeite nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Mehr zu meiner Arbeitsweise erfahren Sie auf der Seite Über mich und Methoden.


Nächste Schritte, wenn Sie neugierig sind

Sie möchten Hypnose ausprobieren, sind aber noch unsicher? Das ist völlig verständlich. Hier sind Ihre nächsten Schritte:

  • Informieren Sie sich weiter: Lesen Sie mehr über Hypnose bei Angst, Schlafproblemen oder Gewichtsreduktion.
  • Stellen Sie Fragen: Nutzen Sie das kostenlose Erstgespräch (15–20 Minuten), um Ihre Fragen zu stellen – unverbindlich und ohne Druck.
  • Vereinbaren Sie einen Termin: Wenn Sie bereit sind, buchen Sie eine Initialsitzung und erleben Sie selbst, wie Hypnose wirkt.

Fazit: Hypnose ist bei richtiger Anwendung eine sichere, wissenschaftlich fundierte und wirksame Methode. Entscheidend ist, dass Sie sich in guten Händen befinden und Vertrauen zu Ihrem Therapeuten haben.


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